homepage
Ihr starker Partner rund um Orthopädie.

MdB Lothar Riebsamen zu Gast bei neurotech® Dienstag, 30. August 2011

Am gestrigen Montag besuchte MdB Lothar Riebsamen (CDU) zusammen mit einer 11-köpfigen Delegation die neurotech Niederlassung in Salem. Als Abgeordneter des Wahlkreises Bodensee und Vertreter im Gesundheitsausschuss war es ihm und seinen Kollegen aus dem Landkreis ein besonderes Anliegen, das im Bereich Elektrostimulation marktführende Unternehmen persönlich kennen zu lernen. Die Betriebsführung, die auch den Salemer Bürgermeister Manfred Härle und den Bezirksgeschäftsführer der Barmer GEK Ewald Heichle beeindruckte, zeigte die überraschende Größe der Firma und die notwendigen Prozesse, die zu einer qualitativen Rezeptabwicklung für mehrere 100.000 Patienten jährlich nötig sind.

Riebsamen versprach, sich im Gesundheitsausschuss für eine fairere Regelung der Ausschreibungen einzusetzen, da qualitative Faktoren wie z.B. ein starker Außendienst, ein Patientenservice mit bis zu 1000 Anrufen pro Tag und schnelle Lieferzeiten nicht Teil der Anforderungen bei Ausschreibungen sind.

Als verzwickt sieht er die Kostenübernahme innovativer Produkte durch die Kasse an: Wenn ein Produkt wie Kneehab XP den Patienten nach einer Knie-OP nachweislich 7 Tage früher zur Arbeit zurückbringt als andere Therapien, dann sei das volkswirtschaftlich eine sensationelle Leistung, die Krankenkasse habe davon aber eigentlich nichts, da die Kosten und nicht die Behandlungszeit im Vordergrund stünden. Allerdings müssten die Kassen bei Leistungen wie dem revolutionären, für 2012 geplanten Inkontinenz-Produkt den Innovationswert und die unmittelbare Kostenersparnis berücksichtigen, wenn Behandlungszeiten bis zur Heilung deutlich verkürzt und somit Aufwendungen für zusätzliche Therapien, Hilfsmittel und am Ende sogar Operationen eliminiert würden. Ein solches Produkt dürfe nicht mit konventionellen Produkten gleichgesetzt werden.

Zusätzlich zeigte Riebsamen mögliche Lösungen in Hinblick auf „technische Assistenzen“ für das Unternehmen auf, die sich aus einer potentiellen Zusammenarbeit mit dem T-City-Projekt in Friedrichshafen ergeben könnten, um eine Sicherung der 120 Arbeitsplätze in der Region zu gewährleisten.